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Kath. Filialgemeinde "Mariä Himmelfahrt"

Gemeindeleben

Die katholische Filialgemeinde von Buchbrunn obliegt der Verantwortung des Stadtpfarrers von Kitzingen St. Johannes.

Der jeweilige Kaplan von Kitzingen feiert mit der Gemeinde die sonntäglichen Gottesdienste, die im 14-tägigen Wechsel mit der weiteren Filialgemeinde Repperndorf stattfinden.
Als Vertretung steht ein Wortgottesdienstleiter zur Verfügung.

Kirchenpfleger und Kirchenvorstand verwalten die Gemeinde zusammen mit der Gemeindeleitung der Mutterpfarrei in Kitzingen.
Weitere Dienste stellen die Caritas-Sammler, Lektoren, Ministranten, Kommunionhelfer und -helferinnen dar. Engagement erfordert die Mitwirkung im Familiengottesdienst.

Das Filialfest Ende Juli ist zu einem beliebten Treffpunkt geworden. In Buchbrunn finden auch regelmäßig Trauungen, Taufen und die Feier der Erstkommunion statt.

Kontakt zu der etwa 400 Katholiken zählenden Kirchengemeinde nehmen Sie am besten im Sonntagsgottesdienst oder danach beim Frühschoppen im benachbarten Gemeinderaum auf.

Pfarramt

Für Taufe, Trauung, Beerdigung:
Bitte wenden Sie sich an das Pfarramt, selbstverständlich auch in seelsorgerlichen und anderen Anliegen.

Kaplan Matthias Eller
Obere Kirchgasse 7
97318 Kitzingen

Tel: 09321/7177

Homepage & Mail

Die katholische Filialgemeinde "Mariä Himmelfahrt" gehört zur Stadtpfarrei Sankt Johannes in Kitzingen.

Das Kirchengebäude in Buchbrunn wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet und am 8. Dezember 1805 durch Kaspar Leimeister, Pfarrer von Biebelried, als Stellvertreter des schwer erkrankten Kitzinger Stadtpfarrers Johann Peter Ludwig benefiziert.
Die Kirche ist ein Ergebnis des damaligen gesellschaftlichen Umbruchs, der Säkularisation von 1803.
Bis zu dieser Zeit diente die heutige evangelische Dorfkirche "Sankt Maria Magdalena" als Simultankirche.

Der letzte Fürstbischof von Würzburg, Georg Karl von Fechenbach, der als Fürst am 28. Dezember 1802 abdankte, war noch ein Gönner der Buchbrunner Kirche: Finanzzuschüsse, Überlassung von Sakralgegenständen aus der Bürgerspitälischen Stiftung von Würzburg, u. a. die Monstranz, Chormantel und Velum für die Andachten.

Die Orgel stammt aus dem aufgelösten Würzburger Karmelitenkloster, dem heutigen Würzburger Rathaus.

Alle übrigen Gegenstände entstammen der ehemaligen Grabkirche zu Kitzingen, selbst das Portal mit den allegorischen Engelfiguren Glaube, Hoffnung und Liebe.

Der barocke Hochaltar geht auf das Jahr 1780 zurück.

Auf den Seitenaltären begegnen wir den beiden Jesuitenheiligen Ignatius von Loyola und Petrus Canisius.

An der Barockkanzel befindet sich ein Figürchen des Hl. Bonifatius. Unter der Empore grüßen die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan mit ihren Symbolen. Von der linken Kirchenwand lächelt die "Königin von Franken" mit Kind, Krone und Szepter: Maria, der die katholische Kirche von Buchbrunn geweiht ist.

Michael Kardinal von Faulhaber, der spätere Erzbischof von München-Freising, bekleidete in Kitzingen 1892/93 seine erste Kaplansstelle und betreute als Kaplan auch die Filiale Buchbrunn.