Aus der Sitzung des Gemeinderates
Dem Gemeinderat lag der Antrag von Dieter Koch vor, der die Sanierung des gemeindeeigenen Gebäudes Hauptstraße 3 anregt. Darin enthalten sind Anregungen zur weiteren Nutzung. Bürgermeister Christian Oppel schlug vor einer Behandlung am Ratstisch eine Ortseinsicht vor, damit alle Ratsmitglieder über den gleichen Kenntnisstand verfügen. Die Vertagung erfolgte einstimmig.
Oppel griff im weiteren die inzwischen geprüften Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes im Rahmen der ELER-Förderung auf. Als punktuelle Kleinmaßnahme ist der Parkplatz am Hühnerberg Nord mit sechs Stellplätzen und einer Ladesäule geplant, dafür sind 135.500 Euro vorgesehen.
An der Ecke Kitzinger-/Hauptstraße soll eine Umgestaltung erfolgen, dafür sind 250.000 Euro eingeplant. Eine Umgestaltung an der Hauptstraße 17 ist mit 42.800 Euro vorgesehen.
Oppel rechnete Gesamtkosten von 503.226 Euro vor, für die eine Förderung von 253.152 Euro zugesagt wurde. Der Anteil der Gemeinde liegt bei 250.075 Euro, nicht eingerechnet sind die Planungs- und Betreuungskosten mit 62.780 Euro. Der Planungsauftrag wurde an das Ingenieurbüro Arz vergeben. Die Umsetzung der Maßnahmen muss bis zum 29.04.2028 abgeschlossen sein.
Seit 2002 kann die Einrichtung von Zisternen mit mindestens drei Kubikmetern Fassungsvermögen durch die Gemeinde mit 100 Euro gefördert werden. Das Wasser kann zur Gartenbewässerung verwendet werden. Wird es auch zur Toilettenspülung genutzt, muss eine Verbindung zum Trinkwassernetz technisch ausgeschlossen sein. Die Ratsrunde erneuerte den Beschluss und hob den Zuschuss auf 300 Euro an, rückwirkend zum 1.6.2026. Im Bebauungsplan Hühnerberg ist der Einbau von Zisternen mit mindestens 7,5 Kubikmetern für jedes Bauvorhaben enthalten. Ebenfalls den Hühnerberg betreffend segnete der Gemeinderat ein Nachtragsgebot des Bauunternehmens Pfeuffer über 23.209 Euro ab. Die Kosten fallen für den zusätzlichen Ausbau des Wegekreuzes am Rückhaltebecken an, wie bei der Ortseinsicht am 23.4.2026 besprochen. Die Fläche umfasst etwa 250 Quadratmeter.
Ein Getriebeschaden am Gemeindeschlepper wurde auf dem Kulanzweg weitgehend ausgeglichen, die Kosten liegen bei 3.200 Euro.
Der Gemeindebrunnen in der Flur wurde zur Garten- und Ackerbewässerung in Betrieb genommen. Derzeit liegt eine Liste für Entnahmen aus, die auf 2500 Kubikmeter/Jahr begrenzt ist. Über Kosten entscheidet der Gemeinderat später.
Das Abstellen eines Wohnmobils auf dem Wohnmobilstellplatz ist zeitlich begrenzt genehmigt.
Autor: Gerhard Bauer






