Startseite | So erreichen Sie uns | Impressum | Datenschutzerklärung

Aus der Sitzung des Gemeinderates

Die Erschließung des neuen Baugebietes Hühnerberg ist weit vorangeschritten. Bürgermeister Hermann Queck gab zu erkennen, dass die Arbeiten nach der Auftragsvergabe überraschend schneller begannen als vorgesehen.

Nun wurde der Auftrag für die Straßenbeleuchtung vergeben. Die Einrichtung der zwölf Leuchten ging an das Unternehmen N-Ergie Netz zum Gebotspreis von 36.137 Euro einschließlich der Kabelverlegung. Michael Friederich regte an, an den jeweiligen Ausbauenden eine denkbare Erweiterung des Baugebietes zu berücksichtigen.

Für die Erschließung des Baugebietes ließ die Gemeinde vorsorglich eine Beweissicherung für anliegende Grundstücke durchführen, um im Schadensfall Regressforderungen belegen zu können. Die Kosten liegen bei rund 1600 Euro. Die Ratsrunde monierte, dass dies eigentlich Aufgabe der Bauleitung sei, doch Dieter Koch gab zu erkennen, dass die Gemeinde die Kosten auf jeden Fall hätte tragen müssen.
Auf dem Tisch lag zudem ein Antrag des Gesangvereins „Eintracht„ 1962, der um einen Zuschuss von 1000 Euro bat, um die Vereinsarbeit aufrechterhalten zu können. Gemeinderat und Vorsitzender Thomas Friederich konkretisierte, dass es vor allem darum gehe, einen Chorleiter für die 15 Sänger bezahlen zu können, der Verein selbst habe aber zu geringe Einnahmen. Derzeit habe Hermann Riedel das Dirigat kostenfrei übernommen. Susanne Kieser begrüßte die Bemühungen, den Chor zu erhalten. Der Gemeinderat stimmte der Unterstützung zu und legte fest, dass wenn Chorleiterkosten anfallen, ein neuer Antrag gestellt werden kann.
Der Bürgermeister gab bekannt, dass die VG Kitzingen ihren Haushalt beschlossen hat. Es werden Kosten von 2.064.200 Euro erwartet, denen Einnahmen von 543.900 Euro gegenüber. Der ungedeckte Betrag von 1.540.900 Euro wird nach dem Verteilerschlüssel auf die Gemeinden mit 200,74 Euro/Einwohner (bisher 218,24 Euro) umgelegt. Auf die Gemeindekasse kommen rund 220.000 Euro zu. Die Kostenminderung ist der gesunkenen Beschäftigtenzahl in der VG begründet.

Queck informierte weiter darüber, dass der Häckselplatz derzeit geschlossen ist. Grund dafür ist ein Unfall in dessen Folge die zuständige Berufsgenossenschaft die Anlage als nicht betriebssicher einstufte. Die Gemeinde muss den Platz entweder kostenintensiv befestigen oder sich mit einer anderen Gemeinde wie Mainstockheim zusammentun. (Anmerkung der Redaktion: Der Häckselplatz ist nach erneuter Rücksprache mit dem Landratsamt vorerst wieder geöffnet)

Der Bauhof erhielt einen neuen Schlepper zum Preis von 92.000 Euro, der auch über ein hydraulisches Schneeräumschild verfügt. Zum Kauf hatte der Gemeinderat 108.000 Euro freigegeben, das Altfahrzeug wird verkauft.

Auf der Buchbrunn-App können über die VG auch Mitteilungen mit politischem Inhalt aufgenommen werden, sofern sie keine Wahlwerbung enthalten, sondern auf Versammlungen hinweisen. David Haass fragte ergänzend, ob das auch für polizeiliche Warnungen gelte.

Stefan Schmidt regte an, am Hühnerberg ungenutzte Freiflächen bei Bedarf als Gartenland auszuweisen.

Bereits in der Bürgerversammlung hatte Rosemarie Friederich angeboten, sich mit Interessierten um aufgelassene Gräber auf dem Friedhof zu kümmern. Queck bat um einen entsprechenden Antrag in der Amtsstunde, damit der Gemeinderat sich dazu äußern kann. Koch stellte die Zustimmung dazu in Aussicht.

Ein Bürger erinnerte daran, Gräben und Durchlässe zu putzen, damit sich bei Starkregen keine Hochwassersituation entwickeln kann.

Autor: Gerhard Bauer