Aus der Sitzung des Gemeinderates
Das bereits in der Januar-Sitzung behandelte Nachtragsangebot für Tiefbauarbeiten im Neubaugebiet Hühnerberg lag erneut auf dem Sitzungstisch. Zur Beratung lud Bürgermeister Hermann Queck Tobias Schneider vom Büro Arz Ingenieure ein.
Der Feldweg in Verlängerung der Gartenstraße, soll nun mit drei Metern Breite asphaltiert werden. Anders als vorgeschlagen hielt Simon Pohley eine Tragschicht für ausreichend, die Deckschicht wird eingespart, die Angebotskosten von 42.400 Euro verringern sich daher. Die Anregung von Dieter Koch, vorhandene Gräben zu berücksichtigen und ein Ablaufen von Niederschlagswasser aus der Obstanlage über den Feldweg Richtung KT8 zu verhindern, wird Queck bei Baubesprechungen vor Ort vortragen. Der weitere Wegeausbau zur KT 8 wurde verworfen, hier folgte die Ratsrunde der Anregung Kochs, der Schotterweg sei ausreichend.
Im Baugebiet ist über den Bau einer Stichstraße, wie in der Entwurfsplanung aufgeführt, noch nicht abschließend entschieden. Michael Friederich will vermeiden, beim möglichen Ausbau die neue Straße für die Erschließung wieder zu öffnen, daher werden Anschlüsse für Ver- und Entsorgung zwar gelegt, ein Ausbau erfolgt jedoch zunächst nicht.
Nach 20 Jahren lief die Verordnung über das Halten von Hunden aus. Der Gemeinderat segnete daher eine neue Verordnung ab, die das freie Umherlaufen von großen und Kampfhunden regelt. Neben Sportanlagen gilt die Verordnung auch für Spielplätze. Susanne Kieser hatte sich für eine Anleinpflicht stark gemacht, dafür fand sich keine Mehrheit.
Weitere Themen am Ratstisch waren:
- Bei der Änderung des Bebauungsplans Wunn II der Nachbargemeinde Mainstockheim sah der Gemeinderat städtebauliche Belange nicht berührt.
- Für die DK-0-Deponie ergab sich auf Antrag des Betreibers LZR eine Änderung durch Verlängerung der Laufzeit. Der Gemeinderat sieht gemeindliche Belange weiterhin nicht berührt. Koch regte jedoch die erneute Beratung der vereinbarten Gebühren an, da Laufzeit und Gebühren damals auf zwölf Jahre vereinbart waren.
- Der Baumschnitt an der Bahnhofstraße erfolgte ohne Rücksprache mit dem Bürgermeister. Er monierte das Vorgehen von Michael und Thomas Friederich, die eine ehrenamtliche Leistung erbringen wollten, ohne die Gemeindekasse zu belasten.
- Die Gemeinde hat – ohne Maßnahmen des Sportvereins - seit 2022 Kleinprojekte mit Gesamtkosten von 57.666 Euro umgesetzt, die über das Regionalbudget mit 29.423 Euro bezuschusst wurden.
- Der von der Gemeinde angeschaffte Schlepper musste repariert werden. Nach Rechnungseingang soll die Gewährleistung geprüft werden. Der alte Schlepper konnte günstiger als zunächst gedacht verkauft werden.
Autor: Gerhard Bauer






