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Aus der Sitzung des Buchbrunner Gemeinderates

Aus der Sitzung vom 22.02.2018

Wird der Frankenträubl zur Tagespflegestätte?

In seiner Sitzung am Donnerstag beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Frage, ob im ehemaligen Dorfgasthaus Frankenträubl eine Tagespflegeeinrichtung entstehen kann.
Bürgermeister Hermann Queck hatte dazu Ulrike Hahn von der Bereichsleitung Senioren und Rehabilitation bei der AWO Unterfranken eingeladen. Sie erklärte dem Gemeinderat, dass eine Einrichtung mit etwa 15-18 Tagespflegeplätzen sinnvoll sei. Es gehe um eine Tageseinrichtung mit pflegerischer Versorgung durch qualifizierte Pflegefach- und Hilfskräfte, an der sich die betreuten Menschen selbst beteiligen.
Als Rahmenbedingungen nannte Hahn eine Mindestfläche von 16 m² je Pflegeperson, zwei behindertengerechte Toiletten, je einen Therapie-, Aufenthalts- und Ruheraum, Küche mit zusammen etwa 300 m².
Es gehe um die ambulante Aufnahme - auch für Demenzkranke mit einem Pflegegrad von 1 bis 5 - in der Zeit von 8 bis 16.30 Uhr, nicht um eine stationäre Aufnahme. Am Wochenende solle die Einrichtung geschlossen bleiben. Bei Bedarf an Kurzzeitpflege könne das Haus in andere Einrichtungen vermitteln.
Die Eigenleistung bestehe lediglich aus den Kosten für Unterkunft und Verpflegung je nach dem angemeldeten Bedarf. Denkbar sei zunächst ein Pachtvertrag für 20 Jahre. Ziel sei es, größtmögliche Lebensqualität zu schenken, um in Würde altern zu können.
Der Gemeinderat wird sich weiter mit dem zunächst nur angedachten Thema beschäftigen.

Am Rande der Buchbrunner Gemarkung nahe der Bahnbrücke nach Mainstockheim soll auf einer Grundfläche von rund 0,7 Hektar eine Freiflächenphotovoltaikanlage eines Investors entstehen. Dazu ist zunächst die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich, für die der Gemeinderat grünes Licht gab.
Georg Hopfengart forderte, dass das Vorhaben für die Gemeinde kostenneutral sein müsse. Susanne Kieser legte Wert darauf, dass eine Begrünung unter den aufgeständerten Modulen möglich sein müsse. Dazu ergänzte Dieter Koch, dass die Planungsunterlagen einen Querschnitt mit Höhenangaben beinhalten müssten. Die Anfahrt solle zudem über den Bahnweg erfolgen, der möglicherweise in der Gemarkung Mainstockheim liege.

Weitere Entscheidungen/Informationen am Ratstisch

  • Das Tiefbauunternehmen Konrad legte für den Ausbau des Wiesenweges sechs Nachtragsgebote mit einem Volumen von 19.580 Euro vor, die der Gemeinderat genehmigte. Wie Dieter Koch unterstrich, bewegen sich die Baukosten insgesamt immer noch unter den Schätzkosten.
  • Die Fliesenarbeiten für den Neubau der Kinderkrippe wurden zum Gebotspreis von 16.150 Euro an das ortsansässige Unternehmen Dako Fliesenverlegung vergeben. Die Schätzkosten werden um 1818 Euro überschritten.
  • Der Gemeinderat beschloss den Einstieg in das bayerische und das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau und beauftragte das Büro FörstConsult zur Aufstellung eines Masterplanes, um Glasfaserkabel bis an die Grundstücksgrenzen verlegen zu können. Wie Bürgermeister Queck wissen ließ, entstehen für die Gemeinde keine Kosten.
  • Der Bürgermeister gab bekannt, dass die Gemeinde keine Straßenausbaubeiträge mehr erheben werde.
  • Der Ausbau der Kreisstraße KT8 im Ortsbereich beginnt voraussichtlich im Juli 2018 und dauert bis ins Frühjahr 2019. In dieser Zeit kann der Ort über die Umgehungsstraße und die Hauptstraße nicht erreicht werden.
  • Alfred Schnabel bat den Bürgermeister, sich um die einsetzende Krähenplage am Kindergarten und am Kinderspielplatz zu kümmern, um die Tiere zu vergrämen. Das Ortsoberhaupt versprach, sich um Abhilfe zu bemühen.

Autor: Gerhard Bauer