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Aus der Sitzung des Gemeinderates am 29.06.2017

Umgestaltung am Dorfladen - erste Planung vorgestellt
Die Gemeinde Buchbrunn steigt bei der Dorferneuerung in eine Umgestaltung des Platzes vor dem Dorfladen Kummrei und dem Bau eines Spiel- und Bolzplatzes am südlichen Ortseingang ein. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag.
Das mit den Vorplanungen beauftragte Planungsbüro arc.grün legte zwei Projektbeschreibungen vor und präsentierte eine erste grobe Kostenschätzung: Der Platz vor dem Dorfladen soll auf einer Fläche von 1800 Quadratmetern umgestaltet werden. Die Asphaltversiegelung soll im Bereich Kinderspielplatz am Gänsewasen, Schule und Straßenkreuzung begrünt und so angelegt werden, dass der Verkehr Vorrang hat. Entstehen soll eine Fläche mit Aufenthaltsqualität, die weniger als Verkehrsraum wahrgenommen wird.
Für Busse wird eine eigene Haltebucht mit überdachter Wartemöglichkeit entstehen, die auch als Pavillon genutzt werden kann. Sitzgelegenheiten werden verteilt.
Mit dem Spiel- und Bolzplatz soll die Ortseinfahrt von Kitzingen kommend attraktiver werden. Um das vorhandene Sportangebot besser nutzen zu können, werden die 100-Meter-Laufbahn und Weitsprunganlage zugunsten von Stellplätzen aufgegeben, die Ein- und Ausfahrt am Sportheim entschärft. Ein etwa 80 Zentimeter breiter Grünstreifen entlang der Straße soll für mehr Sicherheit auf dem Geh- und Radweg sorgen. Die Kosten sind mit 435 897 Euro angegeben, für den Bereich Sportgelände stehen 325 019 Euro in der Aufstellung.
Bürgermeister Hermann Queck unterstrich, dass mit der Zustimmung keinerlei Vorentscheidungen getroffen wurden. Sie bedeute lediglich, dass die Gemeinde beide Projekte angehen wolle. Die Kosten werden zur Hälfte vom Amt für Ländliche Entwicklung übernommen, den Rest trägt die Gemeinde. Zunächst kommt es zu einer Sitzung von Gemeinderat und Teilnehmergemeinschaft Buchbrunn IV, bei der die Planung geändert werden kann. Georg Hopfengart rief seine Ratskollegen dazu auf, sich gezielte Fragen zu überlegen.

Quelle: Mainpost vom 01.07.2017 (Kitzingen), Seite 23, bag

Mit dem Erweiterungsbau am Kindergarten Buchbrunn kann begonnen werden. Die Regierung von Unterfranken teilte die förderrechtliche Unbedenklichkeit mit, das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben. Die Gesamtkosten von 843 795 Euro werden mit 70 Prozent und je nach Leistungskraft der Kommune mit bis zu weiteren zehn Prozent gefördert.
Der Eigenanteil der Gemeinde liegt nach Abzug der Beteiligung der örtlichen Kirche mit 50 000 Euro bei 300 000 Euro. Baubeginn ist im Oktober 2017, Fertigstellung im Februar 2019. Die Nutzung des Baus ist ab März 2019 vorgesehen.

Außerdem muss für den Ausbau des Zuckerrübenweges (Wiesenweg) eine Ausgleichsfläche angelegt werden. Daher soll eine Teilfläche im Verlauf der Gasleitung zur bepflanzten Ausgleichsfläche mit etwa 1200 Quadratmetern werden. Zunächst wurde Bürgermeister Hermann Queck ermächtigt, einen bestehenden Pachtvertrag zum nächstmöglichen Termin zu kündigen. Über die Behandlung der Restfläche und genauere Festlegungen wird später entschieden.

Weitere Themen

  • Regierungspräsident Paul Beinhofer regte eine Beteiligung der Gemeinde an den historischen Ereignissen "100 Jahre Freistaat Bayern" und "200 Jahre Verfassungsstaat" im Jahr 2018 mit Aktionen und Veranstaltungen an. Der Gemeinderat beschloss, sich nicht zu beteiligen, will aber mögliche Vereinsaktionen unterstützen.
  • Einige Straßenlaternen in Buchbrunn wurden probeweise mit modernen Leuchtmitteln ausgestattet. Der Gemeinderat legte in seiner jüngsten Sitzung fest, das vorgelegte Konzept des Energieversorgers umzusetzen: Zehn Lampen rund um den Brunnen und bis zur Kirche werden herausgenommen.
  • Die Gemeinde beschafft gemeinsam mit der Nachbargemeinde Mainstockheim ein Mulchgerät.
  • In den Kalenderwochen 28 und 29 (10. bis 21. Juli) werden die erschlossenen Straßen nach Repperndorf und zum Bahnhof wegen Asphaltierungsarbeiten zeitweise gesperrt.
  • Am Flutgraben wurde ein Sicherungsgitter entfernt, das sich als Einlaufhindernis bei Starkregen herausstellte. Ein Hinweisschild soll auf die Gefahrenstelle am Einlauf aufmerksam machen.
  • An der Linde am Rathauseck und bei Bäumen auf dem Friedhof werden tote Äste entfernt und die Äste etwas reduziert. Der Baum am Zugang zum Rathaus muss ersetzt werden. (Quelle: Mainpost vom 03.07.2017 (Kitzingen), Seite 25, bag)