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Asche hat in der Biotonne nichts verloren

Eine gern übersehene Warnung: „Keine heiße Asche einfüllen!“

„Noch immer vergeht kaum eine Woche, in der uns nicht Abfallbehälter gemeldet werden, die durch heiße Asche beschädigt oder gar zerstört wurden“, weiß Gabriele Richmond beim Team der kommunalen Abfallwirtschaft, zuständig für die Mülltonnen. „Wenn es dann bei einem Loch in der Tonne bleibt, muss man schon von Glück sprechen“, ergänzt Richmond weiter.
Die unterschätzte Gefahr
Man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass der Aschehaufen von außen schon erloschen scheint. Im Inneren kann er immer noch glühen. Daher der dringende Appell von Abfallberater Harald Heinritz: „Selbst kleinste Glutreste in Verbindung mit Luft und Abfällen können schnell gefährliche Schwelbrände auslösen. Daher darf Asche erst dann in die Restabfalltonne, wenn sie wirklich vollständig erkaltet ist“. Daher rät der Abfallberater weiter: „Kippen Sie die Asche nicht gleich in die Mülltonne, sondern lassen Sie sie erst in einem feuerfesten Metallbehälter mit Deckel vollständig abkühlen.“ Dieser Aschebehälter sollte dann aber nicht im näheren Umkreis von brennbaren Gegenständen aufgestellt werden.
Für die Biotonne und den Wertstoffhof tabu
Asche, egal ob Holz-, Kohle- oder Grillasche, hat in der braunen Biotonne nichts verloren. Aschen sind mit Schadstoffen belastet und daher für die Bioabfallverwertung denkbar ungeeignet. Aus diesem Grund raten neben den Abfallberatern auch Gartenfachberater dringend davon ab, Asche auf den Komposthaufen im Garten zu geben. Treffen Müllwerker dennoch auf Biotonnen, die mit Asche befüllt sind, so erhalten diese Tonnen einen roten Aufkleber und werden konsequent nicht geleert.
Aufgrund der Brandgefahr werden darüber hinaus Aschen am Wertstoffhof Kitzingen generell nicht angenommen.
Informationsbroschüre „Keine heiße Asche einfüllen“Diese Tipps zur richtigen Entsorgung von Asche haben die Abfallberater vom Landratsamt in einer Infobroschüre zusammengestellt. Diese Broschüre gibt es beim Landratsamt Kitzingen und bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Im Download-Center von abfallwelt.de kann sie auch als gedruckte Ausgabe kostenlos bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.